Problemzone Nr. 4: Der Keller

Keller

So wird's häufig gemacht:

1. Schlechte Lüftungsmöglichkeiten und schlechte/ fehlende Wärmedämmung. Beides führt zu kalten Wandoberflächen und Kondensatbildung.

2. Kondensation im Sommer wegen Erdberührtheit des Gebäudes. Auch im Sommer erreichen die Wandoberflächen häufig nur 12° bis 14° Celsius. An der Wand bildet sich Kondensat.

3. Klassischer Irrtum a: Ein warmer Sommer ist eine gute Zeit zum Trockenlüften. Falsch! Denn anders als kalte bringt warme Luft auch Feuchte mit und schlägt sich an der kalten Kellerwand nieder.

4. Klassischer Irrtum b: Bei feuchtem Außenklima funktioniert das Trockenlüften nicht. Auch falsch! Denn nicht die Luftfeuchte draußen ist entscheidend, sondern die Temperatur. Für effektives Lüften muss es kalt genug sein.

5. Regale, Möbel und Werkzeugschränke stehen unmittelbar an der Außenwand.

6. Unregelmäßige Nutzung erschwert die regelmäßige Lüftung.


So machen Sie's besser:

1. Auf die Lagerung feuchteempfindlicher Stoffe (Holz, Gips, die klassischen Umzugskartons) möglichst verzichten.

2. Wenn schon Karton oder Holz, dann höher legen; auf Ziegel oder Ähnliches. So ist die Luftzirkulation am Boden nicht unterbrochen.

3. Regale an Innen-, nicht an Außenwänden aufstellen. Meist ist das im Keller möglich, weil Ansprüche an die Raumgestaltung hier eine geringere Rolle spielen. Lüften, wenn es draußen möglichst kalt ist. Im Sommer also frühmorgens oder abends. Und idealerweise im Winter.

4. Ausnahmsweise: Fenster minimal geöffnet lassen. Ausnahme zwei: Bei gleicher Nutzung/ Temperatur der Kellerräume querlüften. Beide Maßnahmen sind bei unregelmäßiger Nutzung das kleinere Übel, weil sie ein Minimum an Luftzirkulation gewährleisten.


zurück

Werbung

Schimmelpilzursachen
Schimmelpilzursachen

NEU:

Wir geben Dienstleistern mit Spezial-Know-How zum Thema Schimmelpilz die Möglichkeit,
hilfreiche Produkte vorzustellen oder sich als Ansprechpartner vor Ort zu präsentieren.

construktiv GmbH
Getifix GmbH
Schimmelpilz Infoforum