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D.Ruegg SANOSIL AG schrieb am 21.05.2012, 12:52: | | Kurz: Im Idealfall mit einem Adsorptionstrockner (nicht zu verwechseln mit einem Kondenstrockner, da temperaturunabhängig). Ausgerüstet mit Hygrostat und Ablaufschlauch. Z.B http://www.meaco.ch/wp-content/uploads/2012/02/meaco-dd8l-datenblatt-meaco.pdf oder bauähnlich. | schrieb am 21.05.2012, 08:25: | Guten Morgen!
Derzeit stehe ich wieder vor dem gleichen Problem: Durch sehr wechselhaftes und mildes Wetter sinkt die Temperatur nachts nicht unter 16 - 17 Grad, bei einer Luftfeuchtigkeit von über 60%. Derzeit sind es gut 18 Grad bei Ca. 68% rel. Luftfeuchtigkeit.
Meine Frage ist daher: wie kann ich eine 1-Zimmer-Kellerwohnung bei solchen Witterungsverhältnissen richtig lüften? | schrieb am 12.05.2012, 14:46: | Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Hinsichtlich der Temperatur hat jedoch ein kleines Mißverständnis vorgelegen, glaube ich: nachts ist die Temperatur nicht unter ca. 15 Grad gefallen bei einer rel. Luftfeuchte von nahe 100%. Tagsüber war es 25 - knapp 30 Grad warm, bei schwüler Luft.
Wie kann ich bei derartigen Wetterverhältnissen diese 1-Zimmer-Wohnung sinnvoll lüften und die rel. Luftfeuchte reduzieren?
Heute ist es tagsüber nicht wärmer als 13 Grad bei ca. 50 % relativer Luftfeuchte. Hier konnte ich wieder die rel. Luftfeuchte in der Wohnung sehr gut senken.
Eine ergänzende Frage habe ich noch: Inwieweit muss ich mir in so einer Situation Gedanken um meine Wäsche im Schrank machen? Und falls hier Schimmel vorliegen sollte, wie kann ich diesem am besten Erkennen? | SVMoeller schrieb am 10.05.2012, 22:41: | Dieses Thermometer / Hygrometer ist ser genau und hat gute Langzeitstabilität:
http://www.conrad.de/ce/de/product/646065/Thermo-Hygrometer-WS-9400/SHOP_AREA_17192&promotionareaSearchDetail=005
Der Anstieg bei längerer Abwesenheit sollte nach dem Lüften 5%-Prozentpunkte, jedoch deutlich unter 10%-Prozentpunkte ansteigen.
Bei einer Außenlufttemperatur von 14°C bis 16°C sollte eine relative Luftfeuchtigkeit von 75% nicht auftreten. Selbst 60% ist zu viel, außer bei kruzzeitiger Überschreitung.
Zum Test, ob die Wohnung feuchte Wände hat, nehmen Sie die nasen Handtücher für diese Zeit aus der Wohnung. oder machen Sie den Test, wenn die Handtücher wieder trocken sind.
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimmelpilz (TÜV zert.)
http://www.schimmelpilz-gutachter.com | schrieb am 10.05.2012, 20:04: | Vielen Dank für Ihre Antwort.
| Zitat von SVMoeller: | Eine Dämmung der Kellerwände mit 1,5 cm dicken Isolierplatten ergibt wohl kaum eine effektive Dämmung für Kellerwohnungen. Das müsste wohl eher in Richtung 3 cm (Styropor / EPS) oder 5 cm Calcium-Silikat gehen.
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Also die Platten sind an den Außenwänden der Küchenzeile und der Fensterfront angebracht, sowie an der gegenüberliegenden Außenwand.
Da diese Platten hinter der Heizung nicht komplett verlegt worden sind, konnte ich hier an der Kante messen, dass diese Platten nur 1,5 cm dick sind. Wie diese Platten genau heißen, habe ich leider bei der Sanierung nicht erfahren. Sie sind jedoch mausgrau und vom Material wie sehr dichtes, festes Styropor.
| Zitat von SVMoeller: |
Bei der jetzigen Jahreszeit müsste eine relative Luftfeuchtigkeit von 60% einzuhalten sein, insbesondere nach dem Lüften am Morgen. Kritisch wird es, wenn die Außenlufttemperaturen auch nachts nicht wesentlich unter +15°C sinken.
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Vielen Dank für den Hinweis der rel. Luftfeuchte.
In meinem Wohngebiet ist die Temperatur abends (auch später abends), sofern ich versuchen wollte kühle Luft in die Wohnung zu bekommen, leider wirklich um die 15 - 16 Grad gewesen.
| Zitat von SVMoeller: |
Es kann sein, dass die Wände in der Kellerwohnung durch von außen eindringende Feuchtigkeit feucht sind und die Mauerfeuchte in den Wohnraum im Keller verdunstet. Ist dies der Fall, dann ergibt sich eine überdurchschnittlich hohe relative Luftfeuchtigkeit, auch während der Heizperiode.
Anhand der vorliegenden Beschreibung ist es wohl nicht möglich eine genauere Analyse über Ihr Problem zu erstellen.
Weitere Untersuchungen zur abschließenden Klärung der Ursache für die hohe relative Luftfeuchtigkeit sind notwendig.
Es sollte zunächst geprüft werden, ob das Hygrometer genau anzeigt.
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Bei dem Hygrometer handelt es sich um ein elektronisches Gerät für ca. 5 - 10 Euro aus dem Elektrohandel. Empfehlen Sie ein höherwertiges Gerät zu kaufen? Müssen auch solche Geräte hin und wieder geeicht werden? Über Haarhygrometer habe ich gelesen, dass diese ggf. neu geeicht werden müssen.
| Zitat von SVMoeller: |
Steigt die relative Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften bei längerer Abwesenheit (z.B. 5 Stunden) stark an, kann ein Feuchteschaden durch im den Raum versunstenden Wasserdampf aus dem Mauerwerk angenommen werden.
Dieser Test ist mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Messgeräten möglich.
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In welchem Bereich würden Sie von einem hohen Anstieg sprechen?
In der vergangenen Zeit, auch im Winter, ist es nach morgendlichem Lüften und anschließender längerer Abwesenheit auch zum Anstieg der rel. Luftfeuchte gekommen. Da es sich, wie bereits beschrieben, um eine 1-Zimmer-Wohnung handelt, habe ich dies auf mögliche Restfeuchte nasser Handtücher nach dem duschen zurück geführt.
| Zitat von SVMoeller: |
Der Einsatz eine Lufttrockners ist nur während der heißen Sommermonate erforderlich, nämlich dann wenn die warme, feichte Außenluft in der Wohnung abgekühlt wird. Ein dauerhafter Einsatz des Lufttrockners ist nicht sinnvol. Für diesen Fall kommt eine Sanierung der Feuchteschäden in Betracht.
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimmelpilz (TÜV zert.)
http://www.schimmelpilz-gutachter.com
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Vielen Dank hilfreichen Informationen. | SVMoeller schrieb am 10.05.2012, 11:25: | Eine Dämmung der Kellerwände mit 1,5 cm dicken Isolierplatten ergibt wohl kaum eine effektive Dämmung für Kellerwohnungen. Das müsste wohl eher in Richtung 3 cm (Styropor / EPS) oder 5 cm Calcium-Silikat gehen.
Bei der jetzigen Jahreszeit müsste eine relative Luftfeuchtigkeit von 60% einzuhalten sein, insbesondere nach dem Lüften am Morgen. Kritisch wird es, wenn die Außenlufttemperaturen auch nachts nicht wesentlich unter +15°C sinken.
Es kann sein, dass die Wände in der Kellerwohnung durch von außen eindringende Feuchtigkeit feucht sind und die Mauerfeuchte in den Wohnraum im Keller verdunstet. Ist dies der Fall, dann ergibt sich eine überdurchschnittlich hohe relative Luftfeuchtigkeit, auch während der Heizperiode.
Anhand der vorliegenden Beschreibung ist es wohl nicht möglich eine genauere Analyse über Ihr Problem zu erstellen.
Weitere Untersuchungen zur abschließenden Klärung der Ursache für die hohe relative Luftfeuchtigkeit sind notwendig.
Es sollte zunächst geprüft werden, ob das Hygrometer genau anzeigt.
Steigt die relative Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften bei längerer Abwesenheit (z.B. 5 Stunden) stark an, kann ein Feuchteschaden durch im den Raum versunstenden Wasserdampf aus dem Mauerwerk angenommen werden.
Dieser Test ist mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Messgeräten möglich.
Der Einsatz eine Lufttrockners ist nur während der heißen Sommermonate erforderlich, nämlich dann wenn die warme, feichte Außenluft in der Wohnung abgekühlt wird. Ein dauerhafter Einsatz des Lufttrockners ist nicht sinnvol. Für diesen Fall kommt eine Sanierung der Feuchteschäden in Betracht.
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimmelpilz (TÜV zert.)
http://www.schimmelpilz-gutachter.com | schrieb am 09.05.2012, 23:22: | | Entschuldigung, ich meinte natürlich ein Hygrometer! | schrieb am 09.05.2012, 22:42: | Guten Abend,
ich hatte mich vor einiger Zeit schon mal auf Grund eines Schimmelbefalls in diesem Forum gemeldet. (1-Zimmer-Kellerwohnung, ca. 30 - 35 Jahre altes Gebäude) (http://www.schimmelpilz.de/newforum/index.htm?sFi=thread4471.html) Grund hierfür waren tatsächlich schlecht gedämmte Außenwände. Dies wurde behoben, indem sämtliche Außenwände der Kellerwohnung mit ca. 1,5 cm dicken Isolierplatten ausgestattet wurden.
Mit Hilfe eines Hydrometers habe ich auch seitdem sehr auf die relative Luftfeuchte und Temperaturen in den Räumlichkeiten geachtet.
Bei der aktuellen Wetterlage (feucht-warm) bin ich jedoch etwas verzweifelt, wie ich die relative Luftfeuchte in diesem Raum niedrig halten kann.
Ich achte darauf, dass wenn ich lüfte, die Außentemperatur niedriger ist, als die Innentemperatur und auch keine all zu hohe Luftfeuchte aufweist. Aber hier liegt derzeit genau das Problem: durch die derzeit häufigen Wetterwechsel zwischen Regen und Sonne liegen die Temperaturen auch abends häufig um die 18 Grad mit > 75% relativer Luftfeuchte.
Ich bekomme die relative Luftfeuchte in meiner Kellerwohnung derzeit so gut wie nicht unter 60% rel. Luftfeuchte. 
Meine Frage ist nun: kann ich mein Lüftungsverhalten in irgendeiner Form optimieren, wobei ich auch arbeitsbedingt ganztags außer Haus bin oder sollte ich in Erwägung ziehen, einen Luftentfeuchter zu kaufen?
Über Antworten würde ich mich freuen! |
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