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Schimmelpilz Forum - Hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmel in Ecken trotz Lüftung - Antworten
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Antwort auf das Thema: Hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmel in Ecken trotz Lüftung
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Letzten 10 Antworten
schrieb Gestern, 14:57:
Hallo,

habe ähnliche Probleme in der Wohnzimmerecke gehabt.
Eine Seite Außenwand (Beton ohne Isolierung) andere Seite Verglasung von Fußboden bis Decke (K-Wert 3,0 oder schlechter).
Durch die Bauart sind sehr niedrige Wandoberflächentemperaturen vorhanden, dadurch Kondensiert der Wasserdampf genau dort.
Mit einem Heizdraht habe ich die Situation in den Griff bekommen.
Durch den Heizdraht wird die Luft erhitzt, dadurch entsteht eine Luftzirkulation und die erhitzte Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und weg transportieren.
Der Heizdraht verbraucht ca. 3 Watt und sollte permanent (in der kalten Jahreszeit) in betrieb sein.
Möglicherweise würde ein kleiner Lüfter (über Solar) auch ausreichen.
Vielleicht hat ja einer hier im Forum mit sowas Erfahrung.

Grüsse

Leon
D.Ruegg SANOSIL AG schrieb am 15.11.2007, 17:38:
@ indy

Chlorsauce drauf und dann mit Latexfarbe versiegeln... sorry, aber dass ist so ziemlich das ungeeignetste, wass gemacht werden kann.

Schimmel IMMER mit gesundheitlich unbedenklichen Chemikalien desinfizieren (Sanosil, Jati, Bioni Clean...) dann Schimmel nass abreiben, (evtl. mit alter Farbe, Tapete etc. ) Dann neue DIFUSIONSOFFENE Farbe auf Silikatbasis drauf. Z.b Bioni Nature. Allenfalls auch Getifix Farbe.
schrieb am 13.11.2007, 16:33:
@ indy:
im Schlafzimmer gibt es eine tolle Feuchtequelle:den Mensch:
c.a. 100 ml Feuchteausscheidung je Stunde.
schrieb am 13.11.2007, 16:33:
@ indy:
im Schlafzimmer gibt es eine tolle Feuchtequelle:den Mensch:
c.a. 100 ml Feuchteausscheidung je Stunde.
schrieb am 13.11.2007, 16:31:
Hallo

holgerbaum:
Die Luftfeuchtigkeit von 64-68 % in den Ecken ist bei einer gut isolierten Wohnung (2003) eigentlich unproblematisch. Wahrscheinlich haben sie auch kein Kondenswasser an den Fenstern. Falls der Schimmel weiterwächst, müsste es noch eine weitere Feuchtequelle als die Raumluft geben.

indy: Wie gut ist ihre Wohnung isoliert (Baujahr?). Kondenswasser an den Fenstern deutet wohl auf zu hohe Raumfeuchte und/oder zu niedrige Raumtemperatur hin. Über die Feuchtequelle lässt sich wohl nur spekulieren.
Am besten auf Tapeten verzichten und mit Kalkfarbe (z.B. von Haga hoher pH unterbindet Schimmelbildung) oder Thermo Shield Farbe (sorgt für Entfeuchtung der Wand und gleichmäßige Wärmeverteilung) streichen.

Alles Gute
m.a.
Indy schrieb am 13.11.2007, 08:13:
wer lesen kann hat natürlich kapiert, dass mein Beitrag den gleichen Content hatte...
also: mach Dir nicht ins Hemd!

Danke für die Antworten von leuten die Rat geben könnten....
holgerbaum schrieb am 12.11.2007, 18:51:
Hallo zusammen,

als Themenstarter würde ich mich freuen, hier Antworten zu erhalten.

Wer andere Fragen hat, z.B. zu Farben etc. kann ja bitte einen neuen Thread aufmachen. Es geht hier weder um Wäschtrocknen noch Farbe, sondern um konstant hohe Luftfeuchtigkeit trotz lüften und ob diese Werte problematisch sind.

Danke
schrieb am 12.11.2007, 17:34:
Moment mal,
müßte es eine Wohnung nicht eigentlich vertragen, dass man darin Wäsche trocknet, wenn man ausreichend dabei lüftet?
Das machen doch in der Großstadt alle so, seit die ganzen Trockenböden wegen der Brandgefahr gesperrt sind.
Ist das wirklich so gefährlich? Und wenn ja, was haben wir für Alternativen?
Indy schrieb am 12.11.2007, 09:06:
Hallo.

Ich habe da das gleiche Problem: aber nur im Schlafzimmer.
Vor einem Jahr hatte ich bereits einmal einen Vorfall (aus nach einem Wolkenbruch wie an diesem WE)
http://www.schimmelpilz.de/newforum/index.htm?sFi=thread1894.html

Damasl hab ich den Schimmel mit einem Chlorreiniger bekämpft (damals haben wir da nicht sooo super gelüftet) - allerdings nicht neu tapeziert oder so.
Seitdem haben wir regelmäßig gelüftet (einmal morgens vor der Arbeit und einmal mindestens nach der Arbeit) und sogar im Schlafzimmer geheizt...(das hab ich noch nie gemacht vorher!)
Trotzdem hatten wir Kondenswasser an den Fenstern....im Wohnzimmer hätte ich das verstehen können (da hatten wir auch schon einmal Wäsche getrocknet) aber im Schlafzimmer haben wir nichts dergleichen.

Die Stellen bilden sich in der Ecke, wo zwei Außenwände zusammentreffen und überhalb des Rolladenkastens...

Kann hier auch eventuell die Raufasertapete das Problem mit beeinflussen (Stichwort_Holzspäne in der Tapete)?

Ich hab jetzt angefangen, die Tapete runterzureissen, wollte die Stelle dann großzügig mit Schimmelknacker und Chlor behandeln, die Wand versiegeln (da gibt es doch so Zeug für, oder?) und dann neu tapezieren udn Streichen - was eignet sich am besten dafür? Latexfarbe? Soll ich auf Raufaser dieses Mal besser verzichten?

Schon mal danke!
Christel Bluhm schrieb am 12.11.2007, 01:06:
Hallo!

Kann es sein, dass sie im Vorfeld z.B. Wäsche getrocknet haben, wenig gelüftet haben, meist in Kippstellung gelüftet haben usw. udn das jetzt nach dem Entdecken dse Schimmels geändert haben? Dann kann das schon ausgereicht haben, um das Auftreten von Schimmelbefall zu fördern.

Schimmelbefall verschwindet auch nicht von allein. Man muss ihn besitigen, z.B. bei geringer Ausprägung mit einem gesundheitlich unbedenklichen Fungizid behandeln und/oder Tapete und ggf. Putz entfernen. Darauf achten, dass atmungsaktive Anstriche bzw. tapeten verwnedet werden.

Dann können Sie beurteilen, ob der Schimmel wieder kommt und vielleicht auch bauliche Probleme eine Rolle spielen, z.B. geometrische Wärmebrücken, oder ob Ihr (früheres) nicht optimales Verhalten die Ursache war.

Im Zweifelsfall sollten sie sich unabhängigen fachlichen Rat holen, um ein erneutes Schimmelproblem zu vermeiden.

Weitere Informationen: www. imwl.de

Freundliche Grüße
Dr. Ch. Bluhm

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