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| Thema: Heizung hinter Einbauschränken Küche möglich |
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02.06.2010, 13:56 | | bikasso-SV Besucher
Wohnort: Burgthann Registriert: Feb 2010 | Hallo Bianca,
das Problem ist erstmal, dass anhand von örtlichen Begebenheiten entschieden muss, wie stark die Diskrepanz zwischen hygienischem Erforderniss und dem Bestand ist. Das will heißen es sollte eine Berechnung des Wärmedurchgangkoeffizienten der Außenwand gemacht werden. Danach müsste entschieden werden, welche Art der Ausführung (Beheizung/Bearbeitung) notwendig wäre. Wenn es nur eine kontinuierlich geringe Taupunktunterschreitung ist, könnten tatsächlich schon Calciumsilikatplatten und ein gewisser Abstand zur Wand reichen. Wenn es aber mehr ist, dürften die Sockelleistenheizungen + ein gewisser Abstand der Küche zur Wand der Idealfall sein. Um dies zu Bestimmen wäre trotzdem ein Sachverständiger empfehlenswert, der "nur" für eine solche Bestimmung gar nicht so teuer sein muss. Das sollte eigentlich auch im Sinne des Vermieters sein.
Gruß Werner
Gruß aus Nürnberg - Burgthann
------------>>> Werbefreie Zone <<<---------------- | | Beiträge: 87 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 832 Tagen | | | 02.06.2010, 23:46 | | schimmel-ade Unregistriert
| Hallo bianca,
vielen Dank für deine Erläuterungen.
Zwei Dinge sollten nun in Angriff genommen werden.
1.) Entfernen des vorhandenen Schimmels
Ich kenne den Zustand der vom Schimmel betroffenen Küchenteile nicht. Evtl. steht hier sogar eine Entsorgung der betroffenen Teile und ein Neukauf an. Vor einem Neukauf aber erst 2.) beachten.
2.) Beseitigung der Ursache des Schimmels
Hier muss ich bikasso Recht geben. Ein Sachverständiger, der nicht unbedingt viel Geld kosten muss, vieleicht bikasso selbst, sollte sich die Gegebenheiten vor Ort ansehen.
Die Lösung mit Silikatplatten halte ich persönlich nicht für den Königsweg, weil: a.) kann man eine Einbauküche nicht richtig gut von der Wand abstellen und b.) ist slebst die beste Dämmung keine Heizung.
Um es mal bildlich auszudrücken: Wenn es dir an den Füßen kalt ist, wirst du nicht zusätzlich den Kopf wärmen sondern eher die Füße. Deshalb sollte eine Heizung auch immer dort hin, wo es am kältesten ist.
Und bei dir scheinen eben diese Außenwände in der Küche am kältesten zu sein.
Also macht es auch Sinn, eben dort eine Wärmequelle zu installieren. Und es macht noch aus einem weiteren Grund Sinn: Eine erwärmte Außenwand ist gleichzeitig auch trockener und isoliert besser. Ein befürchteter Wärmeverlust beim Heizen an kalten Stellen wird somit nicht auftreten.
Dazu auch eine Veranschaulichung: Ein nasser/feuchter Pullover kann dich im Winter nicht wärmen, ein trockener schon.
Es gibt viele Varianten von Heizleisten (die kleinen Heizungen, die die Außenwände erwärmen und wohlige Strahlungswärme in den Raum abgeben). Einfach mal googeln. Positive Erfahrungen hab ich, wie geschrieben, persönlich mit radia-therm gemacht, weil sie auf kostengünstige Standards aufbaut, einfach zu installieren ist und einfach dort angeschlossen wird, wo der bisherige Heizkörper war.
Trotzdem rate ich dir zu einem Besuch eines Sachverständigen.
Viele Grüße
schimmel-ade | | Beiträge: n/a | eMail | | Seiten (2): « 1, [2] |
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