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| Thema: Schimmelgefahr durch Dauerkippen? |
Seiten (1): [1] | |
06.01.2012, 17:55 | |
Nils Unregistriert
| Hallo,
ich hätte mal eine Frage an die Schimmelexperten...
Ich hätte die Möglichkeit ein Haus zu mieten, das vor 3 Monaten fertig gestellt wurde. Ytong Bausteine, 3fach verglaste Fenster, Niedrigenergiehaus.
Nun habe ich erfahren, daß die bisherigen Mieter in den letzten 3 Monaten bis zu 10 Stunden täglich die Fenster gekippt hatten. Die Heizung lief natürlich auch, die haben also zum Fenster raus gehzeit.
Muß ich als potentieller Nachmieter nun befürchten, daß da Schimmel entstanden ist?
Im Bad hat sich durch das falsche Lüften an der Decke ganz oben ein Riß gebildet. 20 cm lang, einige mm breit. Dahinter dürfte sich die Dämmung befinden. Die Acryl (?) Dichtung (kein Silikon) hat sich hier wohl gelöst.
Da ist doch jetzt mittlerweile ziemlich sicher Schimmel zu erwarten - oder?
Danke für Eure Einschätzung,
Nils |
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06.01.2012, 22:53 | |
Der Simmelexperte Unregistriert
| JA ! |
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09.01.2012, 10:34 | |
D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Dauerkippen bedeutet nicht per se Schimmelögefahr, es ist einfach die ineffektivste aller Lüftungsarten.
Also bloss weil jemand Energie vergeudet hat muss dies noch nichts heissen.
Aber die Rissbildung gefällt mir nicht. Sollte bei einem neuen Haus nicht passieren... da wird eher Pfusch aum bau ursachlich sein und nicht das Kipplüften.
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
Beratung & Verkauf
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http://www.sanosil.ch |
| Beiträge: 1672 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2707 Tagen |
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15.01.2012, 12:27 | |
Jürgen Sieber Unregistriert
| Dauerkippen ist zwar nicht ideal, aber zuviel kalte Luft von Außen erzeugt nicht zwangsläufig Schimmel.
Wenn das Haus wirklich erst 3 Monate alt ist, dann muss es über ein Lüftungskonzept verfügen u.U. sogar über eine Lüftungsanlage. Wenn letzteres der Fall ist, dann besteht eh keine Schimmelgefahr.
Gruß
Jürgen Sieber |
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15.01.2012, 18:00 | |
schimmelkillerxxl Besucher
Wohnort: Nähe Ulm/Donau Registriert: Mar 2009 | | Zitat von : |
Im Bad hat sich durch das falsche Lüften an der Decke ganz oben ein Riß gebildet. 20 cm lang, einige mm breit. Dahinter dürfte sich die Dämmung befinden. Die Acryl (?) Dichtung (kein Silikon) hat sich hier wohl gelöst.
Da ist doch jetzt mittlerweile ziemlich sicher Schimmel zu erwarten - oder?
Danke für Eure Einschätzung,
Nils
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Wenn die Dampfbremse ordentlich verlegt wurde ein klares
NEIN
Sie können auch froh sein das ihre Vorgänger ihnen die Arbeit abgenommen haben und soviel geheitz und gelüftetet wurde.
Das es im Neubau gang und gäbe ist zu feuchtes Holz einzubauen, obwohl gesetzlich geregelt wurde wieviel Restfeuchte bsw. ein Dachsparren beim Einbau noch haben darf, nämlich 20%, oder beim Aufrichten des Dachstuhles war schlechtes Wetter, dann Holz ahoi.
Das später dann durch die Trocknung Risse entstehen ist doch klar, in unserem Haus sind viele Sparren schon gesprungen, im ersten Winter hat das teilweise wahnsinnige Schläge getan.
Schimmel entseht nur durch Konvektion (nicht durch Diffusion), also wenn warme Luft ungehindert ( von einer Baupfuschdampfbremse) in die flufige kalte Mineralwolle einströmt, was dort passiert kann sich wohl jeder ausmalen.
Ich für meinen Teil baue nie wieder Mineralwolle oder Schüttungen ein. Die sorgen nämlich dafür das bei vielen Leuten die Arbeit nicht ausgeht.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von schimmelkillerxxl am 15.01.2012, 18:02 Uhr
Die Kreisbau Alb/Donau mitsammt ihres überhaupt ganz und gar nicht verlogenen Ex Bauleiters Schmid, hat mir niemals und in gar keiner weise übel mitgespielt. Ich würde zu jederzeit mein gesammtes Hab und Gut für ein Reihenhaus der Kreisbau Alb-Donau eintauschen. Und am Schimmel bin auch nur ich ganz alleine Schuld, Gell.
http://www.baurechtsurteile.de/baurecht/sonstige-urteile/85-oeffentliche-kritik-einer-bauleistung-in-satirischer-form
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