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| Thema: Hilfe etw kaufen? |
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09.01.2012, 23:25 | |
bennibop Besucher
Wohnort: weil der Stadt Registriert: Jan 2012 | Hallo zusammen,
Habe ein kleines Problem:
Wir haben vor Ca. einem Monat eine 3 Zimmer Wohnung möbliert angeschaut und waren bis jetzt fest entschlossen diese etw zu kaufen....
Vor Ca. Tagen haben wir vorab bereits die Übergabe gemacht um schon ein wenig umzubauen. in der Küche sind bereits schränke abgehängt Usw...
Nun fiel uns folgendes auf, im Wohnzimmer (wo soweit wir uns erinnern das Sofa stand) sind stockflecken auf der tapete der putz lässt sich Mit einem Schlüssel relativ einfach einritzen und abkratzen bis Ca. 20 cm übern Boden... in 2weiteren zimmern das selbe nur wesentlich kleinere Fläche... Das haus in der die Wohnung ist ist bj 1975 aber wohl vor ca. 20 Jahren neu isoliert worden hsizverbrauch lt. vormieter ungefähr 120 kwh pro qm...
Eier gehe ich nun am besten vor Fototermin ist in 10 Tagen was soll ich tun? Werde morgen mal nen hygrometer aufstellen wenn der nur 50 Prozent anzeigt, kann ich davon ausgehen das der vormieter nur falsch gelüftet hat? Oder wäre der putz dann noch fest und trocken? Ich werde gleich noch versuchen ein zwei Bilder anzuhangen ...
Jede Hilfe wäre echt super, haben auch bereits bei einem Experten angefragt der verlangt für eine einfache Begutachtung 400 Euro ???:-(
Vielen dank vorab bennibop |
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09.01.2012, 23:46 | |
bennibop Besucher
Wohnort: weil der Stadt Registriert: Jan 2012 | Meinte natürlich in Ca. 10 Tagen notartermin (muss momentan leider mit dem Handy arbeiten) das mit den Bildern hat leider nicht geklappt kann diese aber gerne per e Mail zusenden...
Wir wissen nicht mehr wirklich weiter... woher kommt es? Bekommt man dieses noch in den griff? Ist der Eigentümer dann selbst verantwortlich oder müssen sich alle Eigentümer an einer evtl. Reparatur beteiligen? Der putz lässt sich Ca. 0.5cm einritzen mit nem Schlüssel ....
Nochmals danke vorab... |
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10.01.2012, 07:16 | |
SVMoeller Besucher
Wohnort: München Registriert: Jul 2010 | Dieses Problem mit Mängeln an der Immobilie ist wohl eher ein juristisches, als ein Schimmelpilzproblem.
Vor dem notariellen Abschluss des Vertrages kann über die Beseitigung des Mangels oder Minderung des Kaufpreises verhandelt werden. Ein Rücktritt ist ebenfalls denkbar, wenn eine Einigung sonstwie nicht herbeigeführt werden kann.
Zur Klärung, ob ein Schimmelpilzbefall tatsächlich vorhanden war, lässt sich durch Befragung des Vormieters oder aufwändige Untersuchungen und Labortests aufklären. Durch Messungen der Oberflächentemperaturen (z.B. Wärmebildkamera) kann überprüft werden, ob die Gefahr der Bildung von Schimmelpilz bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit besteht.
Ihr angedachter Test mit dem Hygrometer führt ins Leere. Die Wohnung steht leer und wird nicht bewohnt. Damit bestehen keine realen Verhältnisse in Bezug auf Raumtemperatur, Eintrag von Feuchtigkeit in die Raumluft und Luftwechselrate.
Inwieweit der Heizenergieverbrauch von 120 kWh/m² und Jahr eine Aussage der Dämmung der Außenwände zulässt hängt von weiteren Faktoren (z.B. Lage der Wohnung, Wirkungsgrad der Heizungsanlage und Nutzerverhalten des Mieters) ab. Diese Faktoren liegen jedoch nicht vor.
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimmelpilz (TÜV zert.)
http://www.schimmelpilz-gutachter.com |
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10.01.2012, 10:57 | |
bennibop Besucher
Wohnort: weil der Stadt Registriert: Jan 2012 | Hallo Herr Möller,
erstmal Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort....
Ist es denn möglich Ihnen ein paar Bilder zukommen zu lassen, so dass Sie einen kleinen Blick darauf werfen könnten.... Leider ist München schon ein Stück weit weg....
Ich habe schon einige Male gelesen, dass hohe Kosten ents´tehen können... Wie verhält es sich muss da rein theoretisch das ganze Haus (alle Parteien) mitbezahlen aus Rücklagen z.B. oder nur der Besitzer der ETW? Und was hest hohe Kosten? 1.000,- 5.000,00 oder gar über 10.000,00 €
Bisher haben wir "nur" relativ kleine Flächen entdeck, also ca. 2m lang und vieleicht 0,2 m breit Aussenwand da stand Sofa und 1 Fläche 20 x 20 cm Aussenwand Ecke, wie gesagt "bisher"?!?
Und im ehemaligen Schlafzimmer (Innenwand neben Bad) nur knapp übern Boden (in diesem Zimmer noch altes Fenster/Balkontüre und kein heizkörper)...
Was würden Sie uns empfehlen? Wie bekommt man so ein Problem in den Griff oder wie geht man vor ? (Putz runter? neuer Putz?)
Kann das ganze auch nur durch falsches üften entsanden sein? Wie gesagt der Putz lässt sich mit einem spitzen Gegenstand auf ca. 0,5 cm einkratzen?
Jede Hilfe wäre echt super..... Dankeschön... |
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10.01.2012, 18:51 | |
bennibop Besucher
Wohnort: weil der Stadt Registriert: Jan 2012 |  |
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10.01.2012, 19:05 | |
bennibop Besucher
Wohnort: weil der Stadt Registriert: Jan 2012 |
Innenwand gegenüber Bad / ehem. Schlafzimmer ohne Heizkörper

AUssenwand Wohnzimmer (Sofa stand davor) |
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10.01.2012, 19:06 | |
bennibop Besucher
Wohnort: weil der Stadt Registriert: Jan 2012 | | Zitat von bennibop: |

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Aussenwand Ecke |
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10.01.2012, 20:29 | |
SVMoeller Besucher
Wohnort: München Registriert: Jul 2010 | Das 3. Bild (außenwandecke) zeigt das typische Schadensbild für die Kondensation der Raumluft an kalten Stellen der Außenwand (Wärmebrücke). Werden großflächige Möbel dicht vor die Außenwand gestellt, dann kühlt die Außenwand an diesen Stellen verstärkt aus. Es kann dann ebenfalls zur Kondensation der Raumluft und Schimmelpilz kommen.
Wurden die Fenster in einem Altbau (Baujahr vor 1980) erneuert, dann reicht die Grundlüftungsrate für den Feuchteschutz meist nicht aus. Dann muss zur Vermeidung oft deutlich mejhr als 3-mal täglich gelüftet werden, um die in die Raumluft eingetragene Feuchtigkeit wegzulüften.
Wurden die Fenster erneuert, dann müssen eigentlich die Außenwände in der Dämung verbessert werden. Dies ist meist nicht der Fall.
Zur Verbesserung der Grundlüftungsrate können in neue Fenster (bis ca. 15 Jahre alt) Fensterfalzlüfter nachträglich eingebaut werden (REGEL-Air). Dies ist nicht teuer.
Zur Verbesserung der Wärmedämmung kann auf der Außenwand innenseitig eine Dämmung angebracht werden. Zur Vermeidung von Tauwasserproblemen und starker Auskühlung der Massivwand sollte die Dämmung nur wenige cm dick sein (z.B. Calcium-Silikat, PUR oder Gipskarton-Verbundplatten). Es ist wichtig, dass diese Platten so verarbeitet werden, dass keine Luft zwischen die Dämmung und das Mauerwerk kommen kann. Falls nein, kann sich Schimmelpilz hinter der Dämmung bilden. Auch diese Maßnahme sind nicht besonders teuer. Sie istauch nur an den Außenwänden notwendig.
Beide Maßnahmen sind normalerweise kein Thema der Kostenübernahme der Gemeinschaft (muss von Eigentümer getragen werden). Es ist u.U. auch eine Genehmigung der Gemeinschaft für die Innendämmung notwendig (Außenwände sind Gemeinschaftseigentum).
Der Schimmelpilz kann nach der Desinfektion durch Abkratzen / Abschleifen beseitigt werden (am besten durch einen Fachbetetrib).
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimelpilz (TÜV zert.)
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