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| Thema: Luftfeuchte durchschnittlich 68-70% |
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12.01.2012, 14:00 | |
el_tomaso Besucher
Wohnort: HSK Registriert: Jan 2012 | Hallo allerseits,
ich habe eine Frage zum Thema Luftfeuchte.
Wir haben in unserer Wohnung eine Mindesttemperatur von 17°C, insbesondere in den wenig genutzten Räumen wie Schlafzimmer etc.
In den häufiger genutzen Räumen liegt die Temperatur, je nach Tageszeit, zwischen 17 und 20°C.
Unsere Hygrometer zeigen eine durchschnittliche Luftfeuchte von 68% an. Je nach Witterung steigt dieser Wert auch auf 70 - 72% an.
Wir lüften mind. 3x täglich quer. Gelüftet wird so lange, bis die Hygrometer 55% Luftfeuchte anzeigen.
Allerdings braucht es weniger als 15 Minuten bis alle Hygrometer nach der Querlüftung wieder auf dem alten Wert von 68% sind.
Macht es Sinn noch mehr zu lüften? Ist eine Luftfeuchte von round about 70% eher ungesund oder ist der Wert noch normal? Woher kommt die Feuchtigkeit? Funktioniert es wie die Kapillarbewässerung beim Blumentopf, dass die trockenere Luft die Feuchtigkeit der Umgebung/Wände (?) aufnimmt?
Vielen Dank für eure Hilfe! |
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12.01.2012, 17:23 | |
D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Es sollte nicht länger, sondern öfters gelüftet werden. (also statt 2 x 20 min besser 5 x 8 min, wobei alle Fenster und Türen zu öffnen sind) ) Mit Heizintervallen (ideal 20 Grad und mehr) dazwischen.
http://www.allum.de/animationen/kipp_u_quer/index.html?PHPSESSID=a19baee9d8bf98befea763fe9980e6ae
Wenn die Luftfeuchtigkeit so schnell ansteigt, sind, sofern ein Wasserschaden ausgeschlossen werden kann, die Wände evtl schon total abgesoffen. (Passiert besonders gerne bei Mietshäuser mit mehreren Schichten Tapete und Farbe übereinander auf den Wänden).
Ein elektrischer Luftentfeuchter, ein paar Tage im Dauereinsatz betrieben, könnte helfen, auf ein normales Feuchteniveau zurückzukommen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von D.Ruegg SANOSIL AG am 12.01.2012, 17:25 Uhr
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
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12.01.2012, 18:08 | |
el_tomaso Besucher
Wohnort: HSK Registriert: Jan 2012 | Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Wir werden versuchen noch häufiger zu lüften.
Ggf. ist aber auch die Information nicht ganz unwichtig, dass die meisten Tapeten der (gemieteten) Wohnung vom Vormieter mit Latexfarbe eingepinselt wurden. Ein Teil der Wände wurde von uns neu tapeziert, aber nicht in jedem Raum. Ist das dann eher Staunässe?
Neigen mit Latexfarbe getünchte Wände zur Schimmelbildung, bzw. wird Schimmel begünstigt?
(Ich traue mich gar nicht zu fragen ob die Latextapeten runter müssen...) |
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12.01.2012, 18:21 | |
D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Tsssss.... Latexfarbe und- tapeten dichten die Wände total ab. Da kann kaum noch ein Ausgleichen der Feuchtigkeit stattfinden...
Ohne die Situation vor Ort zu kennen würde ich wohl kein grosses Risiko eingehen wenn ich darauf wetten würde, dass das Entfernen aller Tapeten samt Latexfarbe und anschliessendes Streichen mit diffusionsoffener Kalziumsilikatfarbe das Problem entscheidend entschärfen würde...
Als Vergleich: Jemand sagt, er würde immer so unnatürlich viel schwitzen in seinen Kleidern... und dann stellt sich heraus, dass er am liebsten Latex/Gummiklamotten aus dem SM Shop trägt...
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
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