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| Thema: Schimmel in Ecke hinter Kücheneinbauschrank |
Seiten (1): [1] | |
24.11.2011, 13:21 | | tribue Besucher
Wohnort: Lippstadt Registriert: Nov 2011 | Hallo!
Vorab hoffe ich erstmal, dass es ok ist ein neues Thema anzufangen.
So nun zum Schimmelproblem.
Ich erlebe in meiner Wohnung nun den zweiten Winter und es bildet sich wieder Schimmel in eine Ecke der Küche hinter dem Einbauschrank.
Die Küchenzeile liegt an einer Außenwand. So auch die Ecke, in der sich der Schimmel gebildet hat. Letztes Jahr habe ich meinen Vermieter schon darauf aufmerksam gemacht und letztlich den Schimmel selbst beseitigt.
Die Feuchtigkeit sollte seiner Meinung nach vom Wasseranschluß kommen.
(Da mein Vater einen neuen Anschluß angebracht hat. Mein Vater ist Handwerker und hat in zwei eigenen Häusern Badezimmer inkl. Sanitär gemacht.) Mein Vermieter hat dann eine Sanitär-Firma seines Vertrauens geschickt und die hat dann einen neuen Anschluß angebracht... Nun ja... die Wand blieb feucht. Daraufhin hat auch die Versicherung meines Vermieters Mitarbeiter geschickt, die testen sollte, ob und wo die Wand feucht ist.
Die konnten leider nichts feststellen. Natürlich ist es meine Schuld, da ich nicht genug lüften würde... Auch wäre es ein Unding, dass wir auf eigene Kosten den Rolladenkasten isoliert haben, damit nicht so viel Wärme verloren geht. Dadurch würde sich ja erkären, warum es in der Ecke feucht ist.
Auch sind die Leisten unten an der Küche ein Grund, warum es feucht sei.
Diese Leisten sind seit letztem Winter nicht mehr dran, damit die Luft unter der Küche besser zirkulieren kann. Dennoch ist diese Winter wieder der Schimmel in der Ecke. Ich habe ein Hygrometer in der Küche stehen, damit ich die Luftfeuchtigkeit kontrollieren kann. Koche mit geöffnetem Fenster und lüfte regelmäßig. Wie kann ich meinem Vermieter nun beibringen, dass er was tun muß? Es ist ja kein Zustand, dass ich immer wieder den Küchenschrank ausbauen und den Schimmel beseitigen muß.
Ich bin völlig ratlos, da mein Vermieter diese Situation überhaupt nicht ernst nimmt.
Vielen Dank schon mal!
Grüße, Verena | | Beiträge: 2 | Profil | eMail | Dabei seit: 174 Tagen | | | 24.11.2011, 17:55 | | gelöschter Benutzer Unregistriert
| [Beitrag administrationsseitig gelöscht] | | Beiträge: n/a | eMail | | | 28.11.2011, 23:00 | | SVMoeller Besucher
Wohnort: München Registriert: Jul 2010 | Zunächst muss geklärt werden, ob der Feuchte- und Schimmelpilzschaden durch einen Wasserschaden / undichte Stelle wasserführender Leitungen oder durch die Kondensation der Raumluft an kalten Stellen des Mauerwerks verursacht wird.
Das Problem kann durch Antworten auf folgende Fragen besser eingekreist werden:
1. Wann (in welchen Monaten) tritt der Schimmelpilz auf?
2. Welche relative Luftfeuchtigkeit ist normalerweise im November in der Küche (von - bis)?
3. Wird die Küchenzeile hinterlüftet (gelangt Raumluft hinter den Küchenschrank an der Außenwand)?
Wenn ja, wie weit ist die Rückwand von der Wand entfernt?
4. Was ist das Baujahr des Gebäudes und hat es eine zusätzliche Außenwanddämmung?
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimmelpilz (TÜV zert.)
http://www.schimmelpilz-gutachter.com | | Beiträge: 673 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 675 Tagen | | | 13.12.2011, 16:19 | | tribue Besucher
Wohnort: Lippstadt Registriert: Nov 2011 | Hallo Thomas Möller,
bisher hat sich der Schimmel immer in der einen Ecke zu der kalten Jahreszeit gebildet. Es fing quasi mit den ersten Temperaturen unter 10°C an.
Ich habe das Hygrometer an verschiedenen Stellen in der Küche aufgestellt.
Auf der Arbeitsplatte liegt die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 - 60%.
Am Boden steigt diese auf ca. 70%. Auch stand das Hygrometer mal in der "Schimmelecke", da zeigte es 80%.
(Ich wohne im Erdgeschoß mit unisolierter Kellerdecke)
Die Fußleisten sind seit letztem Winter nicht mehr angebracht.
Die Küchenschränke stehen dort mit ca. 5 - 6cm Abstand zur Wand.
Mittlerweile hat mein Vater die Rückwand des Schrankes, der direkt in der Ecke steht entfernt.
Das Haus ist auf jeden Fall schon älter. Schätze in den 60er Jahren gebaut.
Müsste ich aber noch mal genau nachschauen. Ob es eine Außenwanddämmung hat, weiß ich nicht.
Ich weiß aber, dass ein Wasserrohr von oben nach unten direkt in der Ecke lang geht.
Wie schon erwähnt, hatte die Versicherung meines Vermieters letztes Jahr 2 Personen geschickt, die testen sollte, woher die Feuchtigkeit kommt.
Die konnten an der Wand nichts feststellen und schoben die Feuchtigkeit auf's Lüften.
Vielleicht sollte ich jetzt noch erwähnen, dass ich irgendwie das Gefühl habe, dass es im jeden Zimmer feucht ist, da bei diesen Temperaturen ständig die Fenster beschlagen und im Schlafzimmer sogar feucht sind.
Es sind alte Holzfenster eingebaut, die noch nicht komplett isoliert sind.
Ich kann im Schlafzimmer gegen die Feuchtigkeit am Fenster nicht anlüften.
Bei Minusgraden läuft dort sogar das Wasser an der Scheibe runter.
Viele Grüße, Verena
P.S.: Leider kann ich hier kein Bild reinstellen,
aber der Schimmel bildet sich direkt in einer Ecke, wo beide Wände Außenwände sind. | | Beiträge: 2 | Profil | eMail | Dabei seit: 174 Tagen | | | 14.12.2011, 14:03 | | D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Ist das Problem eher so: http://www.schimmel-im-haus.ch/schimmel-hinter-moebel.htm
oder eher so: http://www.schimmel-im-haus.ch/schimmel-in-der-ecke.htm ?
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
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http://www.sanosil.ch | | Beiträge: 1671 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2702 Tagen | | | 14.12.2011, 15:53 | | tribue Unregistriert
| Hallo!
Ich würde schon sagen, dass die Schimmelbildung sich wirklich wie Link zwei, erste Bild auf der Seite, zeigt.
Dem Text nach, heißt das für mich, dass die Außsenwände nicht genügend gedämmt sind und dies erfolgen sollte, da der Schimmel sonst weiterhin
auftreten wird?
Dann wird mein Problem da nur sein, meinem Vermieter begreiflich zu machen,
dass es nicht am "nicht lüften" liegt, sondern an der Dämmung(?).
Gibt es dazu irgendwelche Ratschläge?
Viele Grüße,
Verena | | Beiträge: n/a | eMail | | | 15.12.2011, 10:24 | | D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Bild 2 Zeigt ein Schimmelbefall, der aufgetreten ist, nachdem ein Nachttischchen zu nahe an der Wand aufgestellt wurde... (Haus erst 4 Jahre alt und nach bestem Wissen und aktuellem Know-How gedämmt. Temperaturunterschied nach entfernen des Tischchens betrug lediglich 3 Grad von der kältesten zur wärmsten Stelle.
Habe ich das richtig verstanden, dass bei Ihrem Befall ein Einbauschrank mitbeteiligt ist?
Ich hege den leisen Verdacht, dass es nicht (nur) die Dämmung ist, sondern in erster Linie eine subobtimal aufgebaute Möbelierung ursächlich sein könnte...
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
Beratung & Verkauf
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http://www.sanosil.ch | | Beiträge: 1671 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2702 Tagen | | | 15.12.2011, 10:45 | | tribue Unregistriert
| Also:
Wie schon erwähnt tritt der Schimmel in einer Ecke (zwei Außenwände) der Küche auf.
Die Küchenzeile liegt genau da, ich habe gar keine andere Möglichkeit die Küchenzeile anders aufzubauen, da genau dort auch der Fliesenspiegel angebracht ist. Die Küchenzeile geht dann über die ganze Seite der Wand.
Die andere Ecke liegt dann an einer Außenwand und der Wand zum Schlafzimmer. Dort tritt kein Schimmel auf.
Ich würde ja gerne ein Bild hier zeigen, aber bei mir ist das Feld "Datei anhängen" deaktiviert.
Ich weiß wohl auch, dass ein Abflußrohr genau in dieser Ecke langführt, vielleicht ist das auch von Bedeutung?
Außerdem kann ich ja schlecht die Küchenzeile woanders in der Küche aufbauen...
Viele Grüße, Verena | | Beiträge: n/a | eMail | | | 05.01.2012, 12:39 | | tribue Unregistriert
| Hallo!
Schade, dass ich hier bisher keine weiteren Antworten bekommen habe...
würde mich freuen, wenn ich noch welche bekommen würde :-)
Nun habe ich diese Woche allerdings festgestellt, dass sich der Schimmel nicht nur in der Ecke der beiden Außenwände bildet, sondern auch noch an der Wand längs. Ich bin völlig ratlos, was ich außer Lüften, Lüften, Lüften noch machen soll.
Ebenso habe ich einen Wasserfleck im Wohnzimmer an der Decke bzw. schon an der Wand heute Morgen entdeckt. Eine Wand ist die Außenwand zum Balkon hin und die andere Wand eine Innenwand zum Kinderzimmer.
Über mir müsste die Wohnung baugleich sein. Auch der Balkon liegt über meinen Balkon.
Hier die Bilder, die ich davon heute Morgen gemacht habe.
http://img4web.com/g/LJHAJ
Was muss ich tun? Sollte ich den Mieterbund informieren?
Was muss mein Vermieter machen?
Vielen Dank und
viele Grüße,
Verena | | Beiträge: n/a | eMail | | | 12.01.2012, 11:06 | | bigbu Unregistriert
| Nicht nur Lüften ist wichtig, sondern auch Heizen!!! Was nutzt es Dir, wenn Du durch Lüften, Lüften und nochmals Lüften immer mehr kalte Luft reinholst ? Die Wände kühlen aus und es dauert lange, bis sie wieder aufgeheizt sind! Und da die Feuchtigkeit an den kältesten Stellen kondensiert, bildet sich dort früher oder später Schimmel! In der Küche ist die Luftfeuchtigkeit durch das Kochen natürlich besonders hoch. Wenn dann noch Küchenschränke an der ohnehin schon kalten Außenwand stehen und keine Luftzirkulation stattfindet, dann kommt es zwangsläufig zur Schimmelbildung!
Mehr Tipps zum Schimmel entfernen und Schimmel vorbeugen findest Du auf www.schimmel-entfernen.info
Ebenso wird dort das Thema Mietminderung bei Schimmelbildung behandelt! | | Beiträge: n/a | eMail | | | 12.01.2012, 11:10 | | bigbu Unregistriert
| Hier nochmal der richtige link zu meinem Beitrag:
http://www.schimmel-entfernen.info | | Beiträge: n/a | eMail | | | 12.01.2012, 17:07 | | D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Das ist doch die Page wo solche tollen Dinge stehen wie:
\" Schützen Sie Ihre Wände mit Anti-Schimmelfarbe! Diese wirkt fungizid und bakterizid, ist dampfdurchlässig und umweltschonend, da lösemittelfrei. Ideal geeignet für Renovierungsanstriche von schimmelbefallenen Untergründen! \"
Ah ja... Anti Schimmelfarbe ist ja per se dampfdurchlässig und umweltschonend. Weiss man ja auch allgemein. *kopfschüttel* Also wird aus meiner Latexfarbe, wenn mit dem fungiziden Isotiazolin und oder QAV ausgerüstet, plötzlich eine atmungsaktive, umweltfreundliche und lösemittelfreie Patentlösung...
Also unter sorgfältig recherchiert Verstehe ich etwas anderes.
\"Gehen Sie doch mal auf Schimmelsuche. Häufig betroffen sind sogenannte Wärmebrücken, wie Raumecken und Fensterlaibungen. Aber auch auf Blumenerde sind sehr häufig Schimmelpilze zu finden, da diese ja durch das Gießen regelmäßig feucht gehalten wird.
Die Luftfeuchtigkeit schlägt sich immer an der kältesten Stelle im Raum als Kondenswasser nieder. Das können Sie ganz einfach nachvollziehen, indem Sie z.B. eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank nehmen. Diese beschlägt sofort!
In ganz alten Häusern, die noch Fenster mit Einfachverglasung haben, lässt sich das Phänomen ebenfalls gut beobachten. Isolierverglasungen hingegen beschlagen nicht!\"
Irgendwie ein Geschwurbel! Wärmebrücke, Kondenswasser, Einfach- und Isolationsverglasung, Blumenkisteerde... man kann einfach keine komplexe Thematik in 2-3 Sätzen zusammenfassen und hoffen, der Laie könne dann folgen... die Spezialisten vom Umweltbundesamt haben alleine für die Thematik Kondenswasser und Wärmebrücken grob 20 Seiten gebraucht...
mal hier schauen:
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2951.pdf
Ach ja, es gibt auch noch eine Kürzere Version davon, aber auch diese ist recht umfangreich http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf
Ich würde die Seite, die in den Grundzügen sicherlich brauchbare Tendenzen aufzeigt, nochmals gründlich überarbeiten.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von D.Ruegg SANOSIL AG am 12.01.2012, 17:13 Uhr
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
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http://www.sanosil.ch | | Beiträge: 1671 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2702 Tagen | | | 15.02.2012, 10:39 | | tribue Unregistriert
| Hallo!
Habe ja schon lange nicht mehr geschrieben...
In der Zwischenzeit gab es einen Besichtigungstermin mit einem Sachverständigen. Ich konnte leider nicht dabei sein, da ich berufstätig bin und kann erstmal nur das wiedergeben, was mir meine Mutter zur Besichtigung erzählt hat.
Der Sachverständige hat in jedem Raum eine Luftfeuchtigkeit von angeblich über 70% gemessen. Die Raumtemperatur in der Küche lag wohl bei 18°C, das mag auch stimmen, da ich meine Räume nicht auf 20°C oder mehr heize, wenn ich zur Arbeit bin. Angeblich hat die Wand, an der sich die Feuchtigkeit in der Küche absetzt und sich Schimmel bildet, eine Temperatur von 12°C.
Nun wurde empfohlen mehrmals am Tag zu lüften. Aha... okay... zweimal am Tag oder eventuell auch dreimal am Tag ist ja drin, das würde aber nicht reichen und ich soll mehr lüften. Auch ein Infoblatt zum richten Heizen und Lüften wurde hinterlassen:
http://www.fileuploadx.de/254448
Sehr informativ ;-) ist ja nicht so, als ob man das noch nicht wüßte... allerdings bin ich nicht bereit im Bad und Wohnzimmer mehr als 20°C zu heizen, wenn ich gar nicht da bin.
Außerdem bin ich der Meinung, dass es nicht am Lüften und Heizen liegt, dass die Wand in der Küche 12°C und sich das Kondenzwasser da bildet.
Da ich wirklich nur Laie bin, habe ich jetzt angenommen, dass die Wand dort nicht richtig oder kaum isoliert ist. Wie kommt sonst eine Temperatur von 12°C zustande? Ich meine, die anderen Wände wurde auch gemessen und die waren nicht 12°C kalt. Der Termin fand am 12.01.12 statt. Leider weiß ich nicht mehr wie da die Außentemperaturen waren.
Kann mir einer nun sagen, ob es wirklich an meinem Lüftungs- bzw. Heizverhalten liegt, dass die Ecke da Schimmel bildet??? Denn mein Vermieter ist nun auf dem Stand, dass ich "Schuld" bin und die nichts weiter machen müssen...
Vielen Dank schon mal vorab.
Grüße, Verena | | Beiträge: n/a | eMail | | | 15.02.2012, 10:43 | | tribue Unregistriert
| Da ich anscheinend auch nur Laie in Sachen Dateien hochladen bin, hier noch ein anderer Link zum Infoblatt:
http://s7.directupload.net/file/d/2801/iryjo3nm_pdf.htm | | Beiträge: n/a | eMail | | Seiten (1): [1] |
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