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| Thema: EXTREMER SCHIMMELBEFALL -MÖBEL ENTSORGEN? GIFTIG? |
Seiten (1): [1] | |
13.12.2011, 16:30 | |
rotti030 Besucher
Wohnort: Berlin Registriert: Dec 2011 | Hallo und guten Tag,
wir haben folgendes Problem.
Seit 2008 haben wir Schimmel im Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad, Küche, Gästezimmer. Am schlimmsten ist es im Schlafzimmer. Jährlich kommt ein Maler der Verwaltung und pinselt über den Schimmel. In diesem Jahr, Ende Oktober sogar mit Antischimmelfarbe und es kommt extrem durch. Im Januar haben wir eine Gerichtsverhandlung. Laut Gutachten sind es Baumängel. Laut Abklatschprobe ist im Schlafzimmer eine sehr hohen Sporenbelastung. Nun unsere Frage. Müssen wir die Möbel entsorgen? Nachtschrank und Gardiene sind bereits mit Schimmel betroffen. Am Kleiderschrank und am Wasserbett haben wir noch nichts gesehen. Im Februar ziehen wir um.
Bilder + Gutachten unter casting-welt.de/schimmel.pdf
Wer kann uns Infos geben, was wir mit den Möbeln machen sollen.
Freuen uns auf Antworten. |
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14.12.2011, 13:57 | |
D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Hmmm sind die Möbel denn auch verschimmelt? Die Fotos zeigen nur Schimmelbildung an der Wärmebrücke.
2. Haben Sie es geschafft, die Luftfeuchtigkeit von 68% während der Probenahme auf normale 50 - 55% runterzudrücken? Wieviel Wasser zieht der/die Luftentfeuchter täglich in Liter?
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
Beratung & Verkauf
http://www.schimmelbekaempfung.ch
http://www.sanosil.ch |
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14.12.2011, 15:07 | |
rotti030 Besucher
Wohnort: Berlin Registriert: Dec 2011 | Hallo, jetzt, wo es draußen feucht ist, liegt die Luftfeuchtigkeit durchschnittlich bei 70 - 78%. Nach dem Lüften geht sie runter und man kann zusehen, wie sie wieder steigt. Bisher haben nur die Rollos und ein Nachtschrank Schimmelbefall. |
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14.12.2011, 15:18 | |
D.Sperr Unregistriert
| | Zitat von rotti030: | Hallo und guten Tag,
wir haben folgendes Problem.
Seit 2008 haben wir Schimmel im Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad, Küche, Gästezimmer. Am schlimmsten ist es im Schlafzimmer. Jährlich kommt ein Maler der Verwaltung und pinselt über den Schimmel. In diesem Jahr, Ende Oktober sogar mit Antischimmelfarbe und es kommt extrem durch. Im Januar haben wir eine Gerichtsverhandlung. Laut Gutachten sind es Baumängel. Laut Abklatschprobe ist im Schlafzimmer eine sehr hohen Sporenbelastung. Nun unsere Frage. Müssen wir die Möbel entsorgen? Nachtschrank und Gardiene sind bereits mit Schimmel betroffen. Am Kleiderschrank und am Wasserbett haben wir noch nichts gesehen. Im Februar ziehen wir um.
Bilder + Gutachten unter casting-welt.de/schimmel.pdf
Wer kann uns Infos geben, was wir mit den Möbeln machen sollen.
Freuen uns auf Antworten.
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Wenn es "nur" Baumängel wären, müsste sich die rel. Luftfeuchte mit intensiven LÜften trotzdem weiter reduzieren lassen....
Mit einer Abklatschprobe lässt sich die Quantität der Sporenbelastung (KBE) aber nicht zuverlässig nachweisen.
Die Möbel sollte sich jemand ansehen, der Ahnung davon hat. Sollte bei einem Gutachter (z. B. TÜV) durchaus bezahlbar sein. |
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14.12.2011, 20:12 | |
schimmelkillerxxl Besucher
Wohnort: Nähe Ulm/Donau Registriert: Mar 2009 | | Zitat von : |
Mit einer Abklatschprobe lässt sich die Quantität der Sporenbelastung (KBE) aber nicht zuverlässig nachweisen.
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Und wie dann?, an anderer Stelle habeich mal gelesen das Abklatschproben zuverlässiger wären als Luftkeimbestimmungen.
Was ist weshalb besser?
Die Kreisbau Alb/Donau mitsammt ihres überhaupt ganz und gar nicht verlogenen Ex Bauleiters Schmid, hat mir niemals und in gar keiner weise übel mitgespielt. Ich würde zu jederzeit mein gesammtes Hab und Gut für ein Reihenhaus der Kreisbau Alb-Donau eintauschen. Und am Schimmel bin auch nur ich ganz alleine Schuld, Gell.
http://www.baurechtsurteile.de/baurecht/sonstige-urteile/85-oeffentliche-kritik-einer-bauleistung-in-satirischer-form
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15.12.2011, 10:35 | |
D.Ruegg SANOSIL AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Ich denke der Hase liegt in einem anderen Topf im Pfeffer...
78 % Luftfeuchtigkeit - da schimmelt praktisch jede Wohnung! Wenn die Luftfeuchtigkeit so schnell steigt, dann ist entweder irgendwo ein Wasserschaden (sehr unwarscheinlich, denn dann würde eine Stelle ziemlich sicher massiv stärker schimmel), oder die Wände sind durch Kondenswasserbildung schon total abgesoffen.
Solange hier nicht mit schwerem Geschütz (sprich 1 oder 2 leistungsfähigen Luftentfeuchtern) die Wohnung trockengelegt wird, lohnt es sich kaum, über Schimmelbeseitigung zu reden...
Mit freundlichen Grüssen
Sanosil AG
D.Rüegg
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15.12.2011, 13:02 | |
SVMoeller Besucher
Wohnort: München Registriert: Jul 2010 | Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie der Sachverständige zu dem Schluss kommen konnte, dass ein falsche Nutzerverhalten des Mieters ausgeschlossen ist. Hierfür fehlen bereits wesentliche Angaben im Bautenschutz-Protokoll. So wurden die Außenluft- und Raumlufttemperaturen nicht gemessen. Damit ist eine Beurteilung der Dämmung der Wärmebrücken nicht möglich (wesentlicher Punkt zur Aussage, ob bauseitige Mängel vorliegen).
Weiter witrd auf die neuen Fenster mit Dichtungslippen und den Aufbau der Außenwände (U-Werte) nicht eingegangen.
Ohne Angabe der Materialien können die Feuchtigkeitswerte in Bezug auf die zum Wachstum von Schimmelpilz notwendige Feuchtigkeit nicht bewertet werden. Wenn die Maueroberfläche im Dezember (meist kalte Witterung und Gefahr der Kondensation der Raumluft an kalten Stellen der Wände) trocken war, wie ist denn der Schimmelpilz entstanden?
Dieser Bericht beweist weder bauseitige Mängel, noch dass keine bauseitigen Mängel bestehen.
Bei sichtbarem Schimmelpilzbefall braucht man zum Nachweis meist keinen Labortest. Dieser ist nur dann sinnvoll, wenn durch weitere medizinische Tests nachgewiesen werden soll, dass die gesundheitlichen Beschwerden vom Schimmelpilz in der Wohnuntg stammen.
Eine zum Ortstermin (Oktober 2011) herrschende hohe relative Luftfeuchtigkeit von 68% kann durchaus witterungsbedingt sein (z.B. Regen bei warmen Außenlufttemperaturen) oder durch unzureichendes Lüften verursacht sein.
Weiter Untersuchungen zur Klärung der Ursache(n) sind notwendig.
Thomas Möller - Sachverständiger für Schimmelpilz (TÜV zert.)
http://www.schimmelpilz-gutachter.com |
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