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| Thema: Schimmel an Kältebrücke --> Wand beheizen? |
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26.12.2011, 09:40 | | Xepos Unregistriert
| Hallo,
folgendes Problem: In 2 Räumen unseres Hauses (Bj. 1959) ist in der Wand ein auskragender "Betonblock", der außen eine Wand abstützt. Dieser Block ist ganz klar eine Kältebrücke, aber baulich nicht abstellbar und statisch notwendig. Dieser Betonblock fährt innen am Boden ca. 1m in die Innenwand hinein und ist auch fühlbar kühl gegenüber dem Rest der Wand (zweischalig, außen Klinker).
Wir haben das Haus vor 6 Jahren gekauft. Jetzt treten an dieser Stelle erste graue Schimmelflecken auf. Noch nicht dramatisch, aber es muss was geschehen. Ich bin aber ehrlich, dass ich damit fast gerechnet habe, wollte es aber ersteinmal ohne Maßnahmen versuchen, was ja gescheitert ist. Im Frühjahr wird somit renoviert.
Letzten Winter: Außentemp im deutlichen Minusbereich. Innen (normale Wand 16-17,5 Grad) an dieser Stelle zwischen 5 und 8 Grad).
Auf der Wand ist eine gestrichene Rauhfasertapete, was wir auch zukünftig gerne wieder hätten.
Was kann ich da machen:
0.) Nur sehr schwer von außen dämmbar (konstruktionsbedingt).
1.) Innendämmung (finde ich nicht so prickelnd, schlechte Erfahrungen)
2.) Calciumsilikatplatten (hoher Aufwand, aber wäre evtl. eine Lösung)
3.) Ich habe mir überlegt: Elektrische "Wandheizung"
Zu Punkt 3: Es gibt 3mm Heizmatten (3mm Heizleitung auf Geflecht), die man unter Fliesen kleben kann. Ich denke darüber nach, den Putz in dem "gefährlichen" Bereich ganz oder teilweise zu entfernen und diese Heizmatten einzuputzen um elektrisch per Thermostat die Wand in diesem Bereich auf eine Temperatur knapp über dem Taupunkt zu bringen. Ich bin selbst Elektroingenieur und würde die Temperatursteuerung mit Taupunktberechnung selbst bauen (Prozessorgesteuert).
Stromverbrauchskosten interessiert mich nicht.
Hat jemand damit Erfahrungen mit solcher Wandbeheizung? Spricht etwas dagegen?
Danke und Gruß
Klaus | | Beiträge: n/a | eMail | | | 27.12.2011, 00:18 | | schimmelkillerxxl Besucher
Wohnort: Nähe Ulm/Donau Registriert: Mar 2009 | Ich würde auch eher zu einer Wandheizung tendieren, alles andere ist doch nur kokolores.
Die Kreisbau Alb/Donau mitsammt ihres überhaupt ganz und gar nicht verlogenen Ex Bauleiters Schmid, hat mir niemals und in gar keiner weise übel mitgespielt. Ich würde zu jederzeit mein gesammtes Hab und Gut für ein Reihenhaus der Kreisbau Alb-Donau eintauschen. Und am Schimmel bin auch nur ich ganz alleine Schuld, Gell.
http://www.baurechtsurteile.de/baurecht/sonstige-urteile/85-oeffentliche-kritik-einer-bauleistung-in-satirischer-form
| | Beiträge: 133 | Profil | eMail | Dabei seit: 1148 Tagen | | | 28.12.2011, 19:56 | | Jürgen Sieber Unregistriert
| Unter der Prämisse, dass Ihnen die Heizkosten egal sind, ist die Lösung mit der Wandheizung natürlich ideal.
Bauphysikalisch ist es "wurst" ob wo die Temperatur herkommt, ob von einer Dämmung, oder von einer Heizung. Die Heizung dürfte -unter Ausschluss der Kosten- das Effektivste sein.
(ob es mit dem Atomausstieg und der Senkung des Stromverbrauchs in Deutschland konform geht, ist allerdings fraglich, ......aber wie gesagt, die Effektivität ist genial.)
mfg.
Jürgen Sieber | | Beiträge: n/a | eMail | | | 01.01.2012, 22:43 | | Bekannt Unregistriert
| Klar können Sie eine elektrische Wandheizung montieren, darüber dann einen Lehmputz, das sieht bestimmt ganz toll aus und hat auch den Effekt einer Strahlungsheizung, also wie ein Kachelofen.
Allerdings geht auch ein großer Teil der Wärme über das Betonteil nach außen weg, somit wäre es angebracht zunächst eine Innendämmung aus Polystyrol anzubringen und darauf die Wandheizung zu montieren.
Wieso haben Sie bisher schlechte Erfahrungen mit Innendämmung gemacht ? Ich verarbeite so etwas seit 20 Jahren und bisher hat sich noch keiner meiner Kunden über die Innendämmung beschwert. Die Erfahrungen sind bei fachmännischer Montage bisher durchweg positiv und haben den gewünschten Effekt, Energieeinsparung und Vermeidung von Kondensatfeuchtigkeit, immer erzielt. | | Beiträge: n/a | eMail | | Seiten (1): [1] |
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