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| Thema: Calciumsilikatplatte - Möglichkeit gegen Schimmel? |
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03.01.2012, 01:59 | | Maria78 Unregistriert
| Hallo in die Runde,
wir haben vor 2 Jahren ein schönes 60er Jahre Haus renoviert und mussten feststellen, dass die kalten Außenecken im Herbst/Winter schimmelgefährdet sind. Es handelt sich wohl um Kondenswasserbildung, das klassische Problem. Von außen scheint soweit nach eingehender Betrachtung alles dicht zu sein, kein Wassereintrag erkennbar. Zu meinem Entsetzen entdeckte ich unter einer Einbauküche über Außenecke einen stärkeren Schimmelpilzbefall in gräulich-grünlicher Farbe. Nach Freilegung haben wir diesen mit Sporenbinder und H2O2-haltigem Schimmelmittel beseitigt, den Eckschrank erst mal entsorgt und sicherheitshaber weiträumig den Putz abgeschlagen, um sicher zu gehen.
Sicherlich haben wir durch unsere Renovierung und auch durch schlechte Beratung vieles falsch gemacht. Direkt nach Einzug haben wir neue Fenster bekommen, 3fach Verglasung und dicht, da die alten Holzfenster extrem schlecht waren, teilweise gerissen und weitere Defekte hatten, die sich nicht mehr in vertretbarem Rahmen machen ließen. Wir wussten damals auch, dass sich der Tausch natürlich auf die Luftfeuchtigkeit auswirken würde, so dass wir seit dem 3-4 Mal pro Tag stoßlüften. Dann haben wir eine Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 55-60% bei Außentemperaturen von ca. 5 Grad und Innentemperaturen von 20 Grad. Soweit so gut.
Dumm war nur unser Glaube an die Handwerker, die die Außenwand unter dem Fliesenspiegel der Küche ebenfalls mit Fliesenkleber verspachtelten und uns anschließend empfahlen, dies mit Latexfarbe zu streichen. Zusätzlich kommt durch die Küchenunterschränke keine Luft an die Wand, sie kann sich nicht erwärmen. Nun wurde mir im Baustofffachhandel empfohlen, dass wir zur Schimmelvermeidung und zur Feuchteregulierung eine 2,5cm Calciumsilikatplatte über Eck hinter die Küche in die Ecke bauen können, mit Eckkeilen als Anschluss an die weitere Wand (abseits der Ecke). Lt. telefonischer Auskunft beim
Fachmann des Baustoffhändlers wäre ein direktes Aufkleben der Platten auf die Mauersteine auch ohne vorheriges Aufbringen von Putz möglich.
Die nötige Belüftung könnten wir durch eine Konvektor-Heizung unter der Küche evtl. erreichen, hoffen wir. Die Schrankrückwände würden wir dann teils weglassen und wenn nötig auch Lüftungsgitter zum Austritt der warmen Luft in die Arbeitsplatte einlassen. Zudem überlege ich, unter den Calciumsilikatplatten doch etwas Putz zu setzen (Kalkputz MKK), um das Wandniveau an den alten Putz anzugleichen. Denkt ihr, die Kombination funktioniert? Ein Freund empfahl uns statt des Konvektors das Verlegen eines ungedämmten Heizungsrohrs in die besagte Ecke, ohne Lüftungsschlitze.
Gibt es irgenwelche Erfahrungswerte, die uns hier weiterhelfen könnten?
Wir sind über jeden Hinweis dankbar, da wir nun schon sehr viel Zeit, Nerven und Geld ins Haus investiert haben und der Schimmel uns jetzt sehr besorgt. | | Beiträge: n/a | eMail | | Seiten (1): [1] |
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