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| Thema: Schimmel im Keller - Erdgeschosswohnung |
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19.10.2004, 15:23 | | Schimmel im Keller - Erdgeschosswohnung Unregistriert
| Liebe Leser,
ich wohne seit Januar diesen Jahres in einer Erdgeschosswohnung. Unter der Wohnung sind die Keller - auch meiner. Dieser Keller (Altbau) ist feucht und voll mit Schimmelpilz. Die Wohnung wurde vor meinem Einzug renoviert, jedoch der alte Holzboden teilweise (Schlafzimmer, Esszimmer und Diele) belassen und abgeschliffen. Da der Keller extrem verschimmelt ist, habe ich jetzt Bedenken, ob nicht auch in meiner Wohnung Schimmelsporen sind. Ich habe noch keine Hinweise auf Schimmel in der Wohnung gefunden, jedoch riecht sie, wenn man 3 Tage nicht da war, muffig.
Wie kann ich kostengünstig herausfinden, ob unter dem Holzboden Schimmel ist, ohne ihn herauszureißen?
Ich habe in diesem Keller einen Gefrierschrank stehen. Gehen die Schimmelsporen an die Nahrungsmittel im Gefrierschrank?
Ich hoffe, jemand kann mir hier helfen.
Schon mal Dank im Voraus. | | Beiträge: n/a | eMail | | | 20.10.2004, 13:38 | | KOBOTEC Ingenieurbüro, Paderborn Besucher
Wohnort: Paderborn Registriert: Jul 2004 | Lieber Fragesteller!
Es sollte zuerst einmal geklärt werden, warum der Keller extrem verschimmelt ist! Handelt es sich um Kondensationsprobleme oder um einen Bauschaden? Kann der potentielle Bauschaden Einfluß auf andere Gebäudeteile, also auch Ihren Wohnbereich nehmen? Aus den Erkenntnissen ergebenen sich die zu ergreifenden Maßnahmen. Den mikrobiologischen Schaden im Keller sollte man jedoch grundsätzlich bekämpfen und zumindestens eindämmen.
Die Lebensmittel im Gefrierschrank sind vor dem Schimmel relativ sicher, sofern der Gefrierschrank selbst nicht innenseitig sichtbaren Befall zeigt. Von der Einlagerung offener Lebensmittel ist jedoch dringend abzuraten.
Wie aufwendig die Suche nach einem potentiellen Befall in Ihrer Wohnung, speziell unter dem Holzboden ausfallen wird, kann man nicht abschätzen. Es hängt davon ab, wie gut der Pilz sich versteckt. ;-)
Möglicherweise ergeben sich klare Anhaltspunkte schon bei Augenscheinnahme oder bei einer endoskopischen Untersuchung. Wenn sich der Schaden aber völlig verborgen hält, und auch eine Materialuntersuchung keine Ergebnisse liefert, muß die Luftanalytik herangezogen werden, was natürlich kostenintensiver ist.
Ich rate Ihnen, einen UNABHÄNGIGEN!! Schadensermittler heranzuziehen. Der kann Sie vor Ort beraten und grundsätzliche Fragen in direktem Bezug zur vorgefundenen Situation klären. Nach allen Erfahrungen ist das die kostengünstigste Vorgehensweise!
Viel Erfolg wünscht Ihnen Rainer Bold.
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KOBOTEC Paderborn
Ingenieurbüro für Raumklimaanalyse
Ihr Ansprechpartner : Rainer Bold
Fon: 05251 740 711
Fax: 05251 750 139
Web: http://www.kobotec.de | | Beiträge: 294 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2867 Tagen | | | 21.10.2004, 18:57 | | Dr. Christel Bluhm, IMWL GmbH, Velbert Besucher
Wohnort: 42555 Velbert Registriert: Jul 2004 | Hallo!
Herr Bold hat eigentlich schon alles Wesentliche geschrieben. In diesem Keller sollten sie weder offene Lebensmittel noch Textilien oder Schuhe aufheben.
Wie massiv der befall ist und ob er gefährlich ist, kann man als Laie oft nicht einschätzen. Welche Art der Wohnungsuntersuchung bei Ihnen sinnvoll und notwendig ist, lässt sich am besten vor Ort entscheiden. Falls Sie Bedenken wegen des Kellers haben, können Sie auch etwas vom Schimmel von den Wänden kratzen udn zur Unteruchung einschiicken, z. B. an uns. Dann wissen Sie, ob die dort wachsneden Schimmelpilze stark gesundhitsgefährdend sind oder mehr ein optisches Problem bei geringem Gesundheitsrisiko. Weitere Infos: www.imwl.de.
Freundliche Grüße
Christel Bluhm | | Beiträge: 120 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2867 Tagen | | | Gestern, 16:08 | | Zink, Schimmel-Beratung Nord Unregistriert
| Die Kollegen Bold unf Bluhm haben schon umfassend geantwortet, natürlich kann auch ich mich deren Darstellung nur zustimmend anschließen.
Nur eine Frage noch: Kann es massiven Schimmelbefall geben, wie hier von unbekannt beschrieben, der mehr ein "optisches Problem" darstellt bei geingem (vertretbarem?) Gesundheitsrisiko?
In der Wohnung wohl nicht, dürfte die Antwort sein. Und im Keller?
Gruß, J. Zink | | Beiträge: n/a | eMail | | Seiten (1): [1] |
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