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| Thema: Schimmel am Rahmen der Dachbodentreppe |
Seiten (1): [1] | |
20.11.2004, 20:35 | | tarlisan Unregistriert
| Hallo,
wohnen seit 1.September im Neubau, den wir seit Mai angefangen haben zu bauen. Der Bau hat fast kein Regen abbekommen. Die zwei Dreiecksfenster jeweils unter den Giebeln auf dem Dachboden waren während der gesamten Bauphase geöffnet. Ein Lüftungsproblem hatten wir auch im gesamten Haus nicht. Der Dachboden ist nicht isoliert. Erst als es draußen ungemütlich wurde (ca. Oktober) haben wir die Dreiecksfenster oben geschlossen, um oben nicht zu erfrieren. Danach haben wir ehrlich gesagt nicht sehr häufig mehr oben gelüftet.
Nun haben wir festgestellt, dass der komplette Holzrahmen ringsum der Dachbodentreppe (geschlossene Dachlukentreppe) an der Seite zu den Dachbodenbrettern ziemlich heftig verschimmelt ist.
Es sieht für uns als Laien so aus, dass Warmeluft von unten sich oben direkt an der Treppe abgekühlt und als Tauwasser niederschlägt.
Feuchtigkeit ist auch an den Dingen (z.b. Plastikkisten) zu finden, die um die Dachluke stehen. Natürlich stellt sich uns die Fragen. Haben wir zu wenig gelüftet? Muß man überhaupt auf dem Dachboden lüftig? Wie häufig denn? Oder besteht hier eine eindeutiger Baumangel aufgrund falscher Isolierung der Treppe?
Würden uns über eine rasche Antwort sehr freuen, da wir niemanden kennen, der uns weiterhelfen könnte.
Danke | | Beiträge: n/a | eMail | | | Gestern, 12:18 | | tarlisan Unregistriert
| Der Bauunternehmer hat sich das angesehen.
Er hat zusätzlich noch an anderen Stellen viel Schwitzwasser entdeckt und behauptet, dass dies ein Problem der modernen Bauweise sei und die Bauten so früh bezogen werden.
Der Dachboden kann nicht ausreichend belüftet werden, da er scheinbar zu klein ist. Der Temperaturunterschied wäre zu groß. Jetzt wollen sie irgendwie Dachbalken spreizen, damit noch mehr belüftet wird und den Schimmel mit Schimmelweg entfernen. Dann wollen sie den Rahmen der Treppe noch zusätzlich mit Bauschaum abspritzen.
Ferner hat er uns gleich ein Angebot für den Dachausbau (Wärmeisolierung) genannt. Dann wäre das Problem gelöst.
Was ist davon zu halten? | | Beiträge: n/a | eMail | | | Gestern, 15:42 | | csv-gmbh Besucher
Wohnort: Hamburg Registriert: Jul 2004 | Hallo
Bei der Bodentreppe sollte man zum einen prüfen ob die Andichtung an die Decke korrekt abgedichtet ist und zum anderen ob die Bodentreppe auch ringsum am Rahmen eventuell Wärmegedämmt ist.
Ich gehe davon aus das mit dem Schwitzwasser die Feuchtigkeit gemeint ist, die im laufe der Bauzeit eingebracht wurde.
Wenn Sie auf jeder Giebelseite ein Fenster haben verstehe ich nicht ganz warum der Dachboden nicht richtig gelüftet werden kann.
Ob es sich hier um eine Baumangel handelt läßt sich aus der Ferne nicht beurteilen.
Wenn der Dachboden luftdicht vom Wohnraum geschlossen ist kann hier eigentlich keine warme feuchtebelastete Luft nach oben entweichen und somit einen Schimmelpilzbefall verursachen, für genauere Aussagen müsste sich dies ein Sachverständiger anschauen.
Eine Sanierung mit einem Schimmelpilzentferner würde ich mit Vorsicht sehen da die meisten Produkte gesundheitlich Bedenkliche Stoffe enthalten und wenn die Ursache nicht gefunden und behoben wird ist es nur eine Frage der Zeit bis der Schimmel wieder kommt.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.csv-gmbh.de
Mit freundlichen Grüßen
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