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| Thema: Schimmel am Fensterrahmen |
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24.11.2004, 17:34 | | sobetoja Besucher
Wohnort: Panketal Registriert: Nov 2004 | Ich habe ein großes Problem. Wir sind im Juli diesen Jahres in unser neues Haus eingezogen. Wir haben es mittlerweile geschfft, eine Luftfeuchtigkeit von ca. 48 % bei einer Raumtemperatur von ca. 21 - 22 Grad zu erreichen. Gelüftet wird mindestens 2 x täglich (quer,ca. 10-15 min), wobei ich nicht immer jeden einzelnen Fensterflügel öffne. Wir haben Holzfenster.
Nun musste ich feststellen, dass im Obergeschoss an fast allen Fenstern schwarzer und weißer Schimmel wächst - und zwar, wenn man das Fenster öffnet dort, wo die Gummidichtung des Fensterflügles auf die lackiertenHolzleisten des Fensterrahmens trifft. Ich habe zwar schon alles mit Essigessenz abgewischt, aber man kann förmlich zusehen, wie sich neuer Schimmel bildet. Zudem ist mir aufgefallen, dass sich an eben den Stellen stets ein Wasserfilm - wie Tautropfen - bildet. Die Bauleiterin hat mir gesagt, sie hätte so etwas noch nie gehört, bemüht sich aber Informationen einzuholen. Die Fensterbaufirma weigert sich bereits, die Fenster anzusehen und meint, ich sei selbst schuld, weil ich nicht ordentlich lüften würde. Der Schimmel ist jedoch nicht im Raum, sondern eben an der Schnittstelle zwischen drinnen und draußen.
Wer kann mir einen Rat geben, woran es liegen könte und was man dagegen tun kann. Ergänzen sollte ich vielleicht noch, dass der Schimmel nicht an den Fenstern im OG auftritt, die an der Südseite liegen und wo sowohl am Fensterflügel als auch am Rahmen Gummidichtungen sind.
Für Tipps danke ich im Voraus. sobetoja | | Beiträge: 1 | Profil | eMail | Dabei seit: 2736 Tagen | | | 01.12.2004, 14:30 | | J. Zink, Schimmel-Beratung Nord, Hamburg Unregistriert
| Hallo Sobetoja,
Sie haben anscheinend gute Argumente, wenn Sie IHr ideal trockenes Raumklima nachweisen können. Was ist das für eine Fensterbaufirma, die sich nach Bezahlung (nehme ich an) nicht mehr um den Kunden kümmert? Keine gute Werbung, für den Betrieb. Die haben nämlich die besten Kontakte, so etwas in Ihren Fachkreisen aufzuklären.
Wenden Sie sich doch bei weiterem Misserfolg an die Glaserinnung oder eine vergleichbare Organisation der Fensterbauer. Auch im Handwerk gibt es Sachverständige, die hierzu gut informieren könnten. Verwenden Sie zunächst auch lieber Alkohol (80%) statt Essiglösung, Essig ist inzwischen umstritten im EInsatz gegen Schimmelpilze.
Viel Erfolg noch!
Johannes Zink, Schimmel-Beratung Nord
www.schimmel-beratung.de | | Beiträge: n/a | eMail | | | 10.12.2004, 12:16 | | Sanosil AG Besucher
Wohnort: Hombrechtikon (Schweiz) Registriert: Dec 2004 | Häufig wird empfohlen, bei der Schimmelpilzbekämpfung eine Essiglösung einzusetzen. Diese ist jedoch zumeist nicht sonderlich tauglich, da viele Baustoffe und insbesondere Kalk eine Neutralisation der Essigsäure bewirken und ausserdem mit dem Essig organische Nährstoffe auf das Material gelangen, die das Pilzwachstum erst richtig fördern. Auch Alkohol (Spiritus) und Chlorlauge (Javelwasser) bringen meist nur unbefriedigende Ergebnisse.
Sinnvoll ist deshalb nur die Verwendung chemischer Pilzbekämpfungsmittel (Lösungen mit Fungiziden) im Innenraum. Allerdings ist bei der Auswahl des Mittels äusserste Vorsicht geboten, da einige Mittel hoch giftige Substanzen enthalten, welche über eine lange Zeit in den Innenräumen verbleiben und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährden können.
Ein Mittel, welches grossen Erfolg verspricht und trotzdem von der Toxizität her völlig unbedenklich ist, ist das SANOSIL S010 mit den Hauptbestandteilen Wasserstoffperoxid und Silber.
Bei diesem Mittel sind die sonst gefürchteten Nebenwirkungen durch Übergang der fungiziden Mittel in die Raumluft nicht vorhanden.
SANOSIL S010 ist bei und nach der Anwendung unbedenklich; während der Desinfektion wird nur Sauerstoff (O2) freigesetzt. Die auf der Oberfläche zurückbleibende Silbermenge ist unsichtbar und ungiftig, wirkt dem Wiederbewuchs mit Schimmel aber effizient entgegen. SANOSIL S10 ist weder karzinogen (krebsfördernd), noch mutagen (genverändernd). Es entsteht auch keine nennenswerte Belastung für Abwasser und Umwelt.
Mehr Infos finden Sie auf http://www.sanosil.ch/-des-aktuelle-anwendung-schimmel-priv.htm | | Beiträge: 7 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2721 Tagen | | Seiten (1): [1] |
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