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| Thema: Schimmel im Keller? |
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14.12.2004, 22:09 | | Marcus G. Besucher
Wohnort: Kölln-Reisiek Registriert: Dec 2004 | HAllo.
Ich soll demnächst einen größeren Kellerraum bei uns zu Hause beziehen. In diesem Kellerraum stand ein großer Schrank (über 4 m breite) über die ganze Seite einer Wand (ungefähr 4.20 m). Wir haben den Schrank ausgebaut und dabei festgestellt, dass hinter dem Schrank über die gesamte Wand eine leichte schwarze Färbung ist (ungefähr 1 Meter hoch). Jetzt stellt sich die Frage, ob es sich dabei wirklich um Schimmel hält, wie wir es vermuten.
Der Keller wurde von dem Vorbesitzer des Hauses als Hobbyraum und zum Verstauen von Unterlagen verwendet. Wie oft er gelüftet wurde, oder ob dort Wasser hineingelangte ist uns nicht bekannt. Wir bewohnen das Haus seit über 4 Jahren und in dieser Zeit wurde der Kellerraum blos zum Unterlagen verstauen und als Abstellraum genutzt. Dementsprechend wurde der Raum so gut wie nie gelüftet und die Heizung war immer ausgeschaltet oder auf niedriger Stufe. In dieser Zeit ist im Kellerlfur einmal ein wenig Wasser durch das Fundemant oder durch die Flurwände gelangt, was aber nichts weiter ausgemacht hat. Dabei ist etwas Wasser in den genannten Kellerraum gelaufen, aber nicht direkt an die betroffene Wand.
Ich wäre sehr dankbar, wenn sie mir sagen könnten ob es sich dabei wirklich um Schimmel handelt und wie wir diesen entfernen und in Zukunft vermeiden können.
mfG
Marcus G. | | Beiträge: 1 | Profil | eMail | Dabei seit: 2716 Tagen | | | 15.12.2004, 08:44 | | KOBOTEC Ingenieurbüro, Paderborn Besucher
Wohnort: Paderborn Registriert: Jul 2004 | Salut Marcus!
Ob es sich bei der Verfärbung um einen Pilzbefall handelt, muss man vor Ort durch Augenscheinnahme überprüfen. Eine reine Beschreibung reicht leider nicht aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Pilz hinter dem dicht an der Wand stehenden Schrank gebildet hat, ist erfahrungsgemäß jedoch ziemlich hoch.
Wenn es wirklich ein mikrobiologischer Schaden ist, muss dieser fachgerecht und vollständig saniert werden. Dabei ist in Ihrem Falle natürlich besonders sorgfältig vorzugehen, da der Keller in Zukunft auch als Wohnbereich genutzt werden soll!
Außerdem sollte die Ursache für den Befall ermittelt und sichergestellt werden, dass sich das Problem nicht durch falsches Nutzungsverhalten erneut einstellt. Gerade in bewohnten Kellerräumen hängt sehr viel vom situationsangepassten Heizen und Lüften ab.
Lesen Sie dazu bitte auf unseren Seiten die Tipps zum Thema Heizen und Lüften unter dem Punkt "Informationen -> realtive Luftfeuchte".
Viel Erfolg wünscht Ihnen Rainer Bold.
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KOBOTEC Paderborn
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Web: http://www.kobotec.de | | Beiträge: 294 | Profil | eMail | Homepage | Dabei seit: 2867 Tagen | | | 15.12.2004, 16:34 | | Sanosil AG Unregistriert
| Es wäre allerdings auch denkbar, dass nach dem Wasserschaden ein Schimmelwachstum möglich war- nach dem Trockenen des Kellers aber die Lebensbedingungen für den Schimmel ungünstig wurden und er sein Wachstum eingestellt hat... Die Flecken wären dann übriggebliebene, eingetrocknete Konidienträger.
Ein paar Fragen gilt es zu klären: Wie hoch ist die relative Luftfeuchtigkeit nahe der Wand? ( Hygrometer über 24 h in der Nähe der Wand aufstellen und nicht lüften, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.)
Zweitens: Wie ist der Geruch des Kellers? Ist irgendein unangenehmer Moddergeruch wahrnehmbar?
Dringt nach wie vor Wasser in den Keller oder war der Wasserschaden eine einmaliges Ereignis?
Sicher wird es nicht Schaden, diesen Link mal zu besuchen, er wird die Informationen, die Sie auf der Seite der Firma KOBOTEC finden, ergänzen.
http://www.sanosil.ch/-des-aktuelle-anwendung-schimmel-priv.htm
Gruss Sanosil AG | | Beiträge: n/a | eMail | | Seiten (1): [1] |
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